Ayurvedische Küche

Ayurvedische Küche

Angesichts von Alltagshektik und Stress wird eine gesunde Ernährung  immer wichtiger. Das hat nicht erst heute die Verfechter ayurvedischer Lebensweise auf den Plan gerufen. Denn Aspekte der traditionellen indischen Heilkunst finden sich wie selbstverständlich auch in der ayurvedischen Küche wieder. In dieser werden über das Krankheitsbild oder die dominierenden Lebensenergien (Doshas), die die mentale Verfassung des Menschen bestimmen, die optimalen Zutaten für eine Mahlzeit bestimmt.


Das so zubereitete Essen hilft, die Tagesform zu verbessern, mehr Aktivität zu fördern und bekämpft sogar Lustlosigkeit und Müdigkeit.

Ayurvedische Küche: Die Grundsätze beim Kochen

Nach ayurvedischen Grundsätzen ist die richtige Kombination der Nahrungsmittel mit der richtigen Zubereitung und nach der richtigen Gemütslage des Gastes Grundlage für ein gesundes Essen. Mehr noch, selbst die Haltung der Person, die die Mahlzeit zubereitet, soll Einfluss auf die Eigenschaften der Nahrung nehmen.

Natürlich spielt auch der Geschmack eine Rolle, den Ayurveda in sechs Richtungen aufteilt: süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb. Jede dieser Geschmacksrichtungen haben unterschiedliche gesundheitsfördernde Wirkungen, die man gezielt einsetzen kann. Optimal ist aber, wenn eine Mahlzeit alle Geschmacksrichtungen beinhaltet. Auf jeden Fall soll einmal am Tag jede Richtung in angemessener Stärke in der Nahrung vorkommen. Ist das nicht der Fall, wird der Mensch nach ayurvedischen Vorstellungen nicht richtig gesättigt.