Die Gäste von morgen müssen die Angst vor dem Restaurantbesuch verlieren. Das geschieht in erster Linie über den Preis. Deswegen bieten sich Degustationsmenüs an, die an nicht gut frequentierten Tagen oder als Aktion auch in schlechten Monaten zum Jahresbeginn oder in den Ferien helfen, die Schwellenangst vor „Gourmettempeln“ zu nehmen.Versetzt man sich nämlich in die Lage der jungen Gäste zwischen 18 und 30 Jahren, dann sieht man schnell, dass die Lust auf großen Genuss durchaus vorhanden ist. Das Geld ist ebenso vorhanden, wenn auch noch nicht für regelmäßige Besuche oder exklusive „Ausflüge“ in den Weinkeller. Es ist oft nur die Unsicherheit, die von einem Besuch abhält. Schlicht: Die Angst, alles falsch zu machen.

Das Angebot begrenzen

Gesten für Gäste von morgenSchon aus diesem Grund bietet sich ein Tag an, an dem nicht so viel los ist. Die erfahrenen Kollegen aus dem Service haben mehr Zeit, die Nachwuchs-Gourmets in die Riten und Gepflogenheiten einzuführen und auch beim offenen Wein ein paar Worte über den Glasinhalt zu verlieren, die Speisen auf dem Teller zu erklären oder dezente Hinweise auf die Wahl des passenden Bestecks zu geben. Wenn dann noch der Küchenchef an den Tisch kommt, ist die Bindung zur nächsten Gästegeneration fast zementiert.

Mit passenden Menüs können die Gäste – und es müssen nicht nur junge Menschen sein – die Küche kennen lernen und wissen bald die Handschrift ihrer Küche zu erkennen. Empfehlenswert sind sogar unterschiedliche Menüs. Quasi in den Stufen Anfänger, Fortgeschrittene und Profis gibt es drei Preisstufen. Damit ist nicht nur an die unterschiedlichen Geldbeutel gedacht, sondern auch an die mehr oder weniger vorhandene Zeit, die die Gäste an diesem Tag bei Ihnen verbringen wollen.

Übrigens: Die „Montagsmenüs“ erreichen in einigen Restaurants schnell Kultstatus.