Heiko Antoniewicz - Gastronomie-JournalDer Name Antoniewicz ist im deutschsprachigen Raum eng mit der Molekularküche verbunden. Mit seiner Kombination aus Tradition und Technologie hat er Natürlichkeit und Naturwissenschaft in Einklang gebracht. Sowohl Stickstoffflasche als auch Sous-Vide-Garer hat er immer im Gepäck – sich selbst bezeichnet er als einen Koch, der Wurzeln und Flügel hat.

Was kochst Du am liebsten?

Die täglich wechselnden Lieblingsgerichte meiner Frau und mir.

Ist Deine Disziplin genauso groß wie Deine Kreativität?

Ja, aber ich weiß nicht, ob ich es Disziplin nennen möchte? Ich habe das unverschämte Glück, jeden Tag meiner Lieblingsbeschäftigung  – dem Kochen – nachgehen zu können.

Kochst Du das, was Du Dir in Deiner Fantasie vorstellst?

Ja, ich schmecke sogar das Ergebnis schon vorab in Gedanken. Meistens haut das mit der Umsetzung dann auch direkt hin. Nur selten schiebt meine Frau den Teller von sich und guckt fragend…

Was würdest Du ändern, wenn Du es ändern könntest?

Die Ausbildung zur Köchin, zum Koch. Wir bilden so aus, als schrieben wir noch auf Schreibmaschinen und Smartphones wären nicht einmal gedacht.

Was ist Deine größte Stärke? Und warum ist sie das?

Meine Liebe zu meinem Beruf. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Wer ist die bedeutendste Person, die Du kennst?

Queen Elisabeth – und sie hat mein Menü aufgegessen!

In welcher Zeit hättest Du gerne gekocht?

Mit Escoffier. Aber wenn ich so darüber nachdenke – wie sieht die Küche und das Kochen in 50 Jahren aus? Wenn ich da mal…

In welchem Land würdest Du kochen wollen? Warum dort?

Im Land der unbegrenzten kulinarischen Möglichkeiten: Malaysia. Dort leben so viele Kulturen und Nationalitäten, die Zahl der Produkte und der Zubereitungen ist gigantisch.

Was ist das Beste an Deinem Job?

Die Begegnung mit anderen Menschen, der Einblick in andere Kulturen und, dass ich mich echt lecker bekochen kann.

Hättest Du Dich gern selbst als Freund?

Ich zitiere Oscar Wilde: Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.

Von welchem Traum hast Du Dich schon verabschiedet?

Dass meine Frau mich ernst nimmt…

Stell Dir vor, Deine Eltern sind im Restaurant? Würdest Du unsicher werden?

In der Tat.

Was ist Dir wichtiger: Kochen oder Essen?

Schmecken. Im Kopf, dann auf der Zunge.

Was würdest Du kochen, um eine Frau/einen Mann zu beeindrucken?

Meine Frau hat die Liste!

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