Finanzierung für Gastronomie ist angesichts der wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe ein wichtiges Thema. Gleichzeitig erschweren fehlende Sicherheiten, Kredithistorien oder hohe Zinsen den Zugang zu klassischen Bankkrediten. Der Restauranttechnologie-Anbieter SIDES führt deshalb mit SIDES Capital ein umsatzbasiertes Finanzierungsmodell für Gastronomiebetriebe ein.

Die wirtschaftliche Lage im deutschen Gastgewerbe bleibt angespannt. Laut DEHOGA-Zahlenspiegel IV/2025 wurden allein von Januar bis November 2025 bundesweit 2.132 Insolvenzverfahren in der Gastronomie beantragt – mehr als im gesamten Vorjahr.

Gleichzeitig sind Investitionen notwendig, damit Betriebe wettbewerbsfähig bleiben. Der Zugang zu Fremdkapital gestaltet sich für Gastronomiebetriebe jedoch häufig schwierig.

Laut KfW-Mittelstandspanel 2025 fehlen kleinen Betrieben oftmals eine nachweisbare Kredithistorie, verwertbare Sicherheiten oder ein für Kreditgeber attraktives Finanzierungsvolumen. Diese Faktoren treffen im Gastgewerbe besonders häufig zusammen.

Hinzu kommt: Mehr als die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen, deren Kreditverhandlungen scheitern, nennt zu hohe Zinsen als ausschlaggebenden Grund.

Mit SIDES Capital stellt SIDES ab September 2026 ein Finanzierungsmodell bereit, das sich am tatsächlichen Umsatzverhalten der Betriebe orientiert.

Finanzierung für Gastronomie auf Basis des Umsatzes

Schwankende Tagesumsätze und saisonale Unterschiede gehören in Gastronomiebetrieben zum Alltag. Genau diese Eigenschaften können bei klassischen Kreditscoring-Verfahren zum Problem werden.

Ein Gastronomiebetrieb mit stabilen Monatsumsätzen, aber einem unregelmäßigen Jahresverlauf kann nach klassischen Bewertungskriterien als höheres Risiko gelten, obwohl das operative Geschäft funktioniert.

Hier setzt die umsatzbasierte Finanzierung, auch Revenue-Based Financing, an. Sie koppelt die Rückzahlung direkt an den laufenden Umsatz des Betriebs.

In umsatzschwächeren Phasen sinkt die Tilgungsrate automatisch. Bei einem Umsatz von null entfällt die Rückzahlung vollständig. Damit unterscheidet sich das Modell von klassischen Bankdarlehen mit festen monatlichen Raten.

So funktioniert SIDES Capital

Berechtigte Gastronomiebetriebe, die SIDES Pay als Zahlungslösung nutzen, erhalten ihr individuelles Kapitalangebot direkt im SIDES Dashboard. Grundlage für die Berechnung bilden die bisherigen Zahlungsvolumina.

Nach der Bestätigung des gewünschten Betrags soll die Auszahlung innerhalb von ein bis zwei Werktagen erfolgen.

Anschließend läuft die Rückzahlung automatisch als prozentualer Anteil der täglichen SIDES-Pay-Umsätze. Dadurch passt sich die Höhe der Rückzahlung an die Umsatzentwicklung des jeweiligen Gastronomiebetriebs an.

Eine feste Gebühr ersetzt laut SIDES den variablen Zinseszins. SCHUFA-Prüfung, Kontoauszüge und Businessplan sind nicht erforderlich.

Damit positioniert SIDES Capital die umsatzbasierte Finanzierung für Gastronomie als Alternative zu klassischen Finanzierungsmodellen mit festen Monatsraten.

Weitere Informationen bietet SIDES auf seiner Website.

Weitere Informationen über: Restaurants stärken Wirtschaft und Gemeinschaft – wenn die Tische besetzt sind

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