Wenn ein Gin mit Charakter auf eine Bar mit eigener Handschrift trifft, entsteht mehr als eine neue Karte. Wilder Mind ist ein Gin, der laut, gegensätzlich und doch harmonisch gedacht ist – mit klarer Wacholdernote, kompromisslosem Handwerk und einer Rezeptur, die für echte Drinks gemacht wurde. Er ist kein Gefälligkeitsprodukt, das überall irgendwie funktioniert, sondern ein Destillat mit Haltung, das nach Gin schmeckt und genau so verstanden werden will.
Paolas Bar ist der Ort, an dem solche Produkte nicht nur eingeschenkt werden, sondern eine Bühne bekommen. Hier geht es nicht darum, Shots durchzuziehen oder die Karte möglichst breit aufzustellen. Hier geht es darum, Geschichten zu erzählen – im Glas, im Service, im Miteinander. Eine Bar, die Trinkkultur ernst nimmt, ohne dabei ernst zu wirken.
Aus dieser gemeinsamen Sicht auf das, was ein Drink sein kann, ist eine Karte entstanden, die mehr ist als ein „Wilder-Mind-Special“. Sie ist eine Einladung, einen Gin in unterschiedlichen Facetten zu erleben. Vom ersten Schluck bis zum letzten Eiswürfel.
Ein Gin, viele Perspektiven im Glas
Der Grapefruit Rosemary Smash zeigt Wilder Mind in seiner frisch-würzigen Rolle. Grapefruitsaft bringt herbe Zitrusfrische ins Spiel, Rosmarin legt eine aromatische, leicht ätherische Note darüber, Rohrzucker rundet das Ganze ab. Kein Dekogrün, sondern ein ernst gemeintes Kräuterstatement, das dem Gin eine neue Tiefe schenkt.
Mit Bitter Jemon wird die Zitruswelt weiter aufgezogen. Zitrone, Yužu, Grapefruitsirup und Soda bauen eine helle, vibrierende Bühne, auf der die Wacholdernote nicht verschwindet, sondern bewusst dagegenhält. Ein Drink, der zeigt, wie gut Bitterkeit, Säure und Spritzigkeit funktionieren, wenn der Gin nicht zur bloßen Hintergrundfigur degradiert wird.
Der Sloe Negroni ist die dunklere, ernstere Seite dieser Zusammenarbeit. Wilder Mind Sloe Gin trifft auf Campari und roten Wermut – ein Glas voller Tiefe, das die klassische Negroni-Idee aufgreift und gleichzeitig verschiebt. Weniger Aperitif, mehr Kontemplation. Ein Drink, der bleibt, während das Gespräch schon weitergezogen ist.
Im Pornstar Gintini darf es dann bewusst üppig werden. Maracujapüree, Maracujasaft und Vanille holen die tropische, sinnliche Seite von Wilder Mind nach vorne. Ein Drink, der mit Textur arbeitet, mit Fülle, mit Aroma – und dabei doch klar erkennen lässt, dass hier ein Gin die Basis bildet, kein anonymes Süßgetränk.
Und natürlich gibt es Wilder Mind – Tonic. Kein Pflichtprogramm, sondern der Ausgangspunkt. Hier zeigt sich, wie geradlinig, wacholderbetont und gleichzeitig vielschichtig dieser Gin ist. Ein Glas für alle, die das Produkt pur erleben wollen – mit genau so viel Tonic, wie es braucht, aber nicht mehr.
Eine gemeinsame Haltung statt eines Gimmicks
Diese Karte ist kein Marketing-Gimmick, bei dem ein Logo auf eine Barkarte gedruckt wird und damit hat es sich. Sie ist das Ergebnis einer gemeinsamen Überlegung: Was passiert, wenn eine Bar mit Stil und ein Gin mit klarem Profil wirklich zusammenarbeiten?
Paolas Bar liefert die Bühne, das Handwerk und die Bereitschaft, sich mit einem Produkt ernsthaft auseinanderzusetzen. Wilder Mind bringt die Geschichte, die Präzision und den Charakter im Glas.
Herausgekommen ist eine kleine, fokussierte Auswahl, die zeigt, wie vielseitig ein Gin sein kann, wenn man ihn konsequent zu Ende denkt. Für Gäste, die lieber bewusst trinken als einfach bestellen. Und für alle, die ihren Gin nicht neu erfinden wollen, sondern ihn endlich wirklich kennenlernen.





