Die Heidelberger BLISS Group feiert Jubiläum und präsentiert sich als kreative Speerspitze und Trendsetter.
BLISS Group Heidelberg verbindet Qualität und Kreativität
Die Leidenschaft für gute Gastronomie teilen viele. Doch über Jahre tragfähige Konzepte zu entwickeln und diese immer wieder kreativ weiterzudenken, gelingt nur wenigen. Der BLISS Group ist genau das in Heidelberg gelungen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 hat sich die Gruppe gastronomisch breit aufgestellt. Der Name BLISS bedeutet so viel wie Glückseligkeit und steht zugleich für den Anspruch der Gründer.
Hinter dem Unternehmen stehen vier Profis mit unterschiedlichen Kompetenzen. Swen Schmidt und Sven Günther sind gelernte Köche beziehungsweise Küchenmeister. Schmidt verantwortet außerdem das Marketing und neue Projekte, während Günther für Finanzen und HR zuständig ist.
Daniel Marquardt bringt als Hotelfachmann umfangreiche Erfahrung in Service, Eventmanagement und -verkauf ein. Zusätzlich betreut er das Thema Wein. Jens Schmidt ist wiederum der zentrale Ansprechpartner für Technik, Facility-Management und Baufragen.Gemeinsam starteten die vier Freunde 2013 mit der Pacht des historischen Palais Prinz Carl in der Heidelberger Altstadt. Bereits 2016 folgte das NEO Bar & Restaurant in den ehemaligen Güterbahnhofshallen. In diesem Jahr feiert das Restaurant sein zehnjähriges Jubiläum.
„Das NEO ist unsere Homebase, der Ort, an dem alles richtig begann und an dem sich unser Verständnis von Gastronomie am klarsten zeigt“, sagt Swen Schmidt.
Perspektiven sehen und Wachstum nicht scheuen
Von Beginn an war dem Quartett klar, dass Wachstum eine wichtige Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung ist.
„Wir erfinden uns immer wieder neu, testen gerne Neues. Nicht nur der Expansion willen, aber mit unternehmerischem Weitblick“, erklärt Schmidt.
Heute beschäftigt die BLISS Group rund 100 Mitarbeitende. Darüber hinaus hat sie sich in den vergangenen zehn Jahren als eines der führenden Cateringunternehmen der Region etabliert.Das Angebot reicht von Caterings unterschiedlicher Größenordnungen bis zu mobilen und flexiblen Formaten. Dazu gehören ein eigener Foodtruck, eine Ghost Kitchen sowie verschiedene Pop-up-Konzepte.
Aus der Idee, die kreative Cateringexpertise sichtbar zu machen, entstand 2018 das Pop-up-Restaurant Stories. Inzwischen gastiert das Konzept bereits in siebter Auflage für jeweils rund drei Monate an wechselnden Orten. Dabei steht jede Ausgabe unter einem neuen kulinarischen Thema und präsentiert einen Sternekoch als Gastkoch.
„Wir leben mit dem Stories unsere Kreativität aus. Und für die Region war das damals völlig neu, man kannte sowas eher aus Berlin.“
Stories bringt innovative Gastronomie nach Heidelberg
Die BLISS Group positioniert sich bewusst urban, modern und qualitätsorientiert.
„Ob mit dem NEO oder dem Stories – wir wollten Gastronomie für die Stadtgesellschaft machen“, sagt Sven Günther. „Davon gibt es in Heidelberg und Umgebung tatsächlich zu wenig. Die Stadt bietet eine hohe Dichte an Restaurants – aber wenig Innovation.“
Dabei ist der finanzielle und logistische Aufwand für die Pop-up-Reihe hoch. Für jede Ausgabe beauftragt die Gruppe ein Designstudio mit einem individuellen Interior-Konzept. Zudem werden Möbel speziell für die jeweilige Location entworfen und gebaut. Hinzu kommen eine eigene Webseite und entsprechende Marketingmaßnahmen.
„Wir investieren sehr viel dafür und sind damit erst richtig seit 2024 profitabel. Aber es stärkt unsere Marke, unser Image und sorgt bei den Gästen für enorme Mundpropaganda“, erklärt Schmidt.
Historische Kulissen treffen auf neue Ideen
Neben Restaurants und Catering spielen Eventlocations eine wichtige Rolle für die BLISS Group. Das von der Stadt Heidelberg verpachtete Palais Prinz Carl dient beispielsweise als Hochzeits- und Eventlocation. Als der Gruppe 2024 das alte Schlosshotel in Neckarbischofsheim angeboten wurde, nutzte sie die Gelegenheit. Das Team renovierte und modernisierte das kleine Hotel mit 30 Zimmern. Anschließend wurde das Haus als Hochzeits- und Tagungslocation neu positioniert.
„Hochzeiten, Firmen- und Familienfeste auszurichten, gehört zu unserer DNA“, sagt Schmidt.
Diese Erfahrung bringt das Team nun auch in den Alten Schlachthof in Wiesloch ein. Das historische Gebäude stand rund ein Jahr leer und bietet etwa 1.200 Quadratmeter Fläche.Derzeit wird das Gebäude modernisiert. Unter dem Namen „l’ab“ soll dort eine vielseitige Eventlocation entstehen.
„Es gibt wenig Vergleichbares in der Nähe und auch wenn sich eine Gastronomie dort nicht lohnt, so ist dieser Alte Schlachthof ideal für unsere Zwecke“, erklärt Günther.
Die erste Veranstaltung ist bereits für Ende Juni geplant.
Catering bleibt wichtiges Geschäftsfeld
Trotz der zahlreichen neuen Projekte bleibt das Catering das eigentliche „Brot und Butter“-Geschäft der BLISS Group.Täglich beliefert das Unternehmen mehrere Kindertagesstätten in Neckarbischofsheim sowie einen Kindergarten in Heidelberg. Außerdem versorgt die Gruppe zwei Heidelberger Unternehmen mit hochwertigem Mittagstisch.
Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungscaterings in der Region und auf Anfrage auch bundesweit. Darüber hinaus erhielt die Gastronomiegruppe den Zuschlag der Stadt Schwetzingen. Ab Juni übernimmt sie dort als eines von zwei Unternehmen Caterings im Schlossrestaurant.
BLISS Group Heidelberg blickt auf die nächste Dekade
Auch Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Druck sind nicht spurlos an der BLISS Group vorbeigegangen.
„Wir sind auch nicht immun gegen solche Entwicklungen, aber reagieren entsprechend auf die Herausforderungen und verharren nicht. Das ist in unserer Größenordnung selten“, sagt Günther.
Deshalb entwickelt die Gruppe weitere Geschäftsfelder. Auf dem Gelände des Alten Schlachthofs ist beispielsweise eine Pilzzucht geplant. Außerdem soll ein B2B-Fleischhandel entstehen, der auf der langjährigen Erfahrung und den bestehenden Lieferantenbeziehungen der Gruppe aufbaut.Auch beim Thema Personal reagiert das Unternehmen auf die Veränderungen in der Branche. Bereits vor drei Jahren stellte die BLISS Group einen „Feelgood-Manager“ ein, der sich um das Onboarding der Mitarbeitenden kümmert.
„Außerdem können wir noch hohe Löhne zahlen und bieten verschiedene Teilzeitmodelle an“, sagt Schmidt.
Für das große Jubiläumsfest wird zudem das NEO umgestaltet und mit neuem Mobiliar ausgestattet. Gleichzeitig richtet die Gruppe ihren Blick bereits auf die kommenden zehn Jahre.
„Wir krempeln um, straffen Abläufe und schulen unsere Mitarbeitenden. Gleichzeitig denken wir die vertikale Integration weiter und wollen möglichst viel in die eigene Hand legen“, so Schmidt.
Die jungen Ventures sollen künftig zu eigenständigen Geschäftsfeldern heranwachsen und damit die Erfolgsgeschichte der BLISS Group fortschreiben.
Weitere Informationen zur BLISS Group finden Sie unter: https://bliss-group.de/




