Tognana Gastronomiegeschirr

Tipps für eine erfolgreiche Außengastronomie

Gastronomen, die eine Terrasse ihr Eigen nennen dürfen, fiebern schon jetzt den kommenden, warmen Tagen und lauen Nächten entgegen, verspricht das  gute Wetter doch für alle ein erfolgreiches Geschäft zu werden. Im Folgenden eine kleine Liste mit Tipps der AHGZ-Kollegen für die Außengastronomie:

1. Konzession prüfen

Für die gastronomische Nutzung von Flächen im Freien verlangen Städte- und Gemeindeverwaltungen vieler Länder eine Gebühr. Vor dem Saisonstart sollten Gastronomen dies also abklären und gegebenenfalls eine Konzessionen einholen bzw. eine bestehende verlängern lassen. Um Nachbarstreits mit angrenzenden Betrieben oder Anliegern zu vermeiden, empfiehlt sich die Abstimmung untereinander.

2. Hochwertiges Mobiliar stellen

Outdoor-Mobiliar muss wetterfest, bequem, stabil, stapelbar und langlebig sein. Eine variable Tischanordnung ermöglicht es, flexibel auf unterschiedliche Gruppengrößen zu reagieren. Multifunktionale Abtrennsysteme und flexibel einsetzbare Outdoor-Kissen schaffen selbst auf kleinsten Flächen zusätzliche Sitzgelegenheiten.

3. Laufwege logisch festlegen

Die logische Anbindung an Ein- und Ausgänge des Hauses sollte bei der Planung berücksichtigt werden, damit keine Türen zugestellt oder Zugänge blockiert sind. Für die Laufwege zwischen den Plätzen gilt es genug Platz für das Personal zum Servieren von Tabletts und Tellern zu lassen. Außerdem verkürzt eine sinnvolle Anordnung der Servicestationen die Wege zwischen Küche und Tresen zu den Gästetischen.

4. Umfassenden Wetterschutz für die Außengastronomie organisieren

Schirme, Markisen und Pavillons schützen vor Wind und Regen. Sie müssen gereinigt und funktionell einsatzbereit sein. Markisenlandschaften lassen sich individuell gestalten, Wind- und Lärmschutzsysteme auch als Werbeträger nutzen. Beschattung: selbst unter Bäumen sind Schirme empfehlenswert. Sie sorgen zudem für Aufmerksamkeit und wirken auch auf die Entfernung einladend.

5. Personal nach Bedarf einsetzen

Der Personalstamm muss einen reibungslosen und perfekten Service garantieren, auch zu Spitzenzeiten mit hohem Gästeaufkommen abends und an den Wochenenden. Wichtig dabei: Eine klare Abstimmung des gesamten Teams untereinander über Arbeitsverteilung und -zeiten. Zudem sollten Gastronomen eine „Taskforce“ als Reserve für Wetterumschwünge in der Hinterhand haben, die auf Abruf bereit steht, wenn spät am Tag der Regen aufhört und laue Abende beginnen.

6. Modernes Equipment bereithalten

Modernes Equipment inklusive Ablagen für Gläser, Geschirr, Besteck, Servietten und Menagen sowie der Einsatz von Kassenhandys und/oder Funk ersparen den Mitarbeitern unnötige Laufwege. Dazu gehören Abräumstationen für die kurze Zwischenlagerung von benutztem Geschirr. Moderne Mobiltechniken wie Sekt- und Bierbar oder ein Kaffeemobil steigern den Umsatz. Für mitgebrachte Tiere sollten außerdem Hundestation eingerichtet werden.

Gastronomiebedarf ist im Gastronomie-Kaufhaus rund um die Uhr erhältlich.

7. Auch kleine Gäste unterhalten

Spielmöglichkeiten für Kids sorgen für unbeschwerte erwachsene Gäste. Ist genügend Platz vorhanden, können auch Spielflächen im Sichtbereich der Erwachsenen eingerichtet werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Kinderstühle, -tische, Malzeug und Bastelbögen bereit zu halten. Wo sich Kinder wohlfühlen, gehen die Eltern gern wieder hin.

8. Bedürfnisse von Handicapped People berücksichtigen

Für ein erfolgreiches Terrassengeschäft müssen die zugehörigen Toiletten auch für gehbehinderte Gäste und Rollstuhlfahrer gut zugänglich sein. Dafür sollten Zufahrtswege möglichst frei gehalten werden. Tische, unter die Rollstuhlfahrer bequem unterfahren können, sind empfehlenswert.

9. Mit Musik und Beleuchtung für Atmosphäre sorgen

Hintergrundmusik und stimmungsvolle Leuchten werten die Atmosphäre auf. Professionelle Lautsprecher sichern eine gute Tonqualität. In nicht überdachten Bereichen sollten Gastronomen auf einen wasserdichten Schutz achten.

10. Die Saison gekonnt verlängern

Damit die Gäste an kühlen Tagen nicht frieren, können Wärmedecken und Kissen ausgeteilt werden und durch elektrische Wärmestrahler oder gasbetriebene Terrassenheizungen lassen sich Außenflächen abends oder bei kühlerem Wetter länger nutzen.

Quelle: http://www.ahgz.de/unternehmen/zehn-tipps-fuer-das-terrassengeschaeft,200012229613.html