Die Zeiten ändern sich und mit ihr die Hotellerie und die Anforderungen an den Betrieb und seine Mitarbeiter. Neue Trends und Entwicklungen breit und etablieren sich. Wer stillsteht, macht definitiv einen Schritt zurück und verliert den Konkurrenzkampf am Markt.

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Der Weg zur Hotellerie 2.0

Das macht moderne Hotellerie ausEgal ob auf regionaler oder internationaler Ebene. Hotels müssen sich den wandelnden Kundenansprüchen anpassen. Selbstverständlich muss ein kleiner Landgasthof im Allgäu nicht jeden technischen Schnickschnack mitmachen. Doch über kurz oder lang etablieren sich in der Hotellerie immer wieder neue Produkte und Services. Betrachtet man allein die technischen und digitalen Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre, wird schnell klar, dass man sich in einer serviceorientierten Branche wie der Hotellerie stets am Zahn der Zeit bewegen muss, um seine Gäste dauerhaft zufrieden zu stellen. Womit müssen sich Hoteliers in den kommenden Jahren auseinandersetzen?

Technische Ausstattung

Die Welt wird digital. Sie vernetzt sich immer mehr. Schon heute kann unser Kühlschrank für uns einkaufen oder Artikel, die nicht mehr vorrätig sind, nachbestellen. Diese Technisierung wird immer weiter voranschreiten. Bald werden uns unsere Betten aufwecken, wenn sie erkennen, dass wir schlecht geträumt haben. Für die Hotellerie bedeutet diese Entwicklung eine Chance, ihren Service noch individueller zu gestalten. Durch das Sammeln und Auswerten von Kundendaten können Angebote und Hotelaufenthalte ganz unterschiedlich auf den jeweiligen Gast zugeschnitten werden.

Genau das ist es auch, was der moderne Gast möchte. Jedes Smartphone und jede App spricht seinen Nutzer heute persönlich an, sodass Gäste mittlerweile ganz automatisch ein hohes Maß an individualisierter Betreuung erwarten. Digitale Helfer wie Amazons Alexa werden einen immer größeren Platz einnehmen. Automatisierte Techniken und Softwareprogramme, die dem Gast spielerisch seine Wünsche erfüllen, sind bereits teilweise im Einsatz.

Verbindung von Mensch und Maschine

Oft wird darüber gesprochen, dass Roboter den Menschen ersetzen. Bei einer Diskussionsrunde zum Thema „Wie viel Technologie verträgt sich mit dem Anspruch der Gastlichkeit?“ debattierten hochrangige Experten im ARCOTEL Wimberger genau diese Thematik. Man kam hier zu dem Ergebnis, dass es weder reine Roboter- noch reine menschengeführte Hotels geben wird. Die Kombination aus beidem wird die Zukunft bestimmen. Bedenken, dass dieser Trend zahlreiche Arbeitsplätze kosten wird, seien nur teilweise richtig. „Wir sind Zeugen einer epochalen Veränderung, die viel dramatischer als ein einfacher Generationswechsel zu bewerten ist. Durch die Digitalisierung fallen Jobs weg, es entstehen jedoch durch die modernen Anforderungen wieder neue“, so Mag. Matthias Koch, Geschäftsführer des Fachverbandes Hotellerie. Herr Koch ist Teil eines Teams, welches gemeinsam mit dem Zukunftsforscher Harry Gatterer die Studie „Hotel der Zukunft“ entwickelt hat.

Marktbeobachtung

Die Welt dreht sich immer schneller. Branchen im Dienstleistungssektor dürfen den Markt nicht aus den Augen verlieren. Die Generation Y ist inzwischen weitestgehend in den Arbeitsmarkt eingetreten und die Generation Z wartet bereits auf ihren Auftritt. Jede neue Generation wächst heute mit anderen technischen und digitalen Trends auf. Diese jungen Menschen bilden die beste Möglichkeit für Hoteliers, immer am Puls der Zeit zu bleiben und neue Trends nicht zu verpassen. Denn für sie ist die Handhabung und der Umgang mit modernen Technologien selbstverständlich. Jugendarbeit und -Förderung ist also ein wichtiger Teil der künftigen Hotellerie. (Finanznachrichten.de/Hogapage)