Green Chefs - Fairness und Verantwortung in der Gastronomie

Das Social Impact Business Too Good To Go hat ab sofort einen neuen Geschäftsführer für den deutschen Markt: Wolfgang Hennen heißt der Neuzugang, der über fünfzehn Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Führungspositionen bei einem führenden internationalen Discounter mitbringt. Zuletzt war der 49-Jährige als selbstständiger Berater für Start-ups im Bereich Lebensmitteleinzelhandel und Systemgastronomie mit Schwerpunkt Organisationsdesign tätig. Er tritt die Nachfolge von Laure Berment an, die nach dreieinhalb Jahren als deutsche Geschäftsführerin eine globale Rolle mit strategischer Funktion bei Too Good To Go übernimmt.

Wolfgang Hennen: “In Deutschland landen 18 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr in der Tonne – ein riesiges Problem, das gleichzeitig jede Menge Potenzial mit sich bringt. Unser Geschäftsmodell ist einfach, wirkungsvoll und hat sich mittlerweile millionenfach bewährt. Gemeinsam mit unseren Partner*innen und der Too Good To Go-Community haben wir in Deutschland seit 2016 rund 16 Millionen Portionen retten können. Diese Entwicklung ist sehr bemerkenswert und ich freue mich darauf, das Wachstum von Too Good To Go weiter voranzutreiben.”

Im Rahmen der Skalierung des Unternehmens wird auch der Ausbau von strategischen Partnerschaften eine wichtige Rolle spielen. “Lebensmittel werden entlang der kompletten Wertschöpfungskette verschwendet. Deshalb ist es so wichtig, alle beteiligten Akteur*innen mit ins Boot zu holen, um an unterschiedlichen Stellschrauben zu drehen. Nur, wenn alle mitanpacken, können wir unser Ernährungssystem umkrempeln”, so der neue Geschäftsführer.

Mit insgesamt mehr als 59 Millionen registrierten Nutzerinnen ist Too Good To Go Europas führende App zur Lebensmittelrettung. Mit der Expansion in die USA und nach Kanada vor knapp zwei Jahren ist das Unternehmen mittlerweile in 17 Ländern vertreten. Seit 2015 wurden über die Plattform insgesamt mehr als 145 Millionen Portionen vor dem Wegwerfen gerettet und auch für die Zukunft gibt es große Pläne – bis 2025 sollen es 1 Milliarde Portionen werden. In Deutschland beteiligen sich aktuell mehr als 14 Tausend Partnerinnen aus dem Lebensmittelhandel und Außer-Haus-Markt, darunter zahlreiche namhafte Unternehmen wie Edeka, Nordsee, die Valora Gruppe oder Accor Hotels. Neben der App setzt sich Too Good To Go u.a. über Aufklärungskampagnen wie “Oft länger gut”, Bildungsarbeit und auf dem politischen Parkett für die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung ein.