Die Weine der Deutschen Bahn bekommen eine neue Auswahl für die Bordgastronomie in ICE und Intercity. Das Deutsche Weininstitut (DWI) unterstützte die DB erneut bei der Ausschreibung und Auswahl. Insgesamt standen 220 eingereichte Weine zur Wahl. In zwei verdeckten Verkostungsrunden fiel schließlich die Entscheidung über die neue Kollektion.

Die ausgewählten Weine stammen aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten. Mit Grauburgunder, Riesling, einer Rotwein-Cuvée und Riesling Sekt bietet die neue Zusammenstellung unterschiedliche Geschmacksrichtungen für die Gäste im Fernverkehr.
Weine der Deutschen Bahn: Keth und Stolleis an Bord
Neu auf die DB-Weinkarte schafft es der Grauburgunder Keth vom Weingut Matthias Keth aus Offstein in Rheinhessen. Der Weißwein zeichnet sich durch harmonische Fülle und ein intensives Bukett reifer Früchte aus.
Rieslingfreunde können sich auf den Riesling Peter Stolleis vom gleichnamigen Weingut aus Gimmeldingen in der Pfalz freuen. Mit seiner eleganten Struktur ergänzt er künftig das Weinangebot in ICE und Intercity.
NEISS und Schloss Affaltrach ergänzen die Auswahl
Für Rotweinliebhaber steht die Cuvée „That’s NEISS Tinto Réserve“ vom Pfälzer Weingut NEISS bereit. Der kraftvolle und ausgewogene Rotwein zeichnet sich durch würzig-fruchtige Noten aus.
Auch Sekt gehört zur neuen Auswahl. Das württembergische Schloss Affaltrach steuert einen Riesling Sekt brut bei. Dieser präsentiert sich cremig und feinperlig.
Damit decken die neuen Weine der Deutschen Bahn verschiedene Vorlieben der Fahrgäste ab und bringen gleichzeitig Weine aus mehreren deutschen Anbaugebieten in die Bordgastronomie.
Weine der Deutschen Bahn: Regionale Weine als Genussbotschafter
DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes begrüßt die weitere Präsenz heimischer Weine im Fernverkehr. Dadurch könne das Deutsche Weininstitut die besonderen Qualitäten deutscher Weine einem breiten Publikum aus dem In- und Ausland näherbringen.
Gleichzeitig profitierten die ausgewählten Betriebe von der hohen Reichweite der Deutschen Bahn. Nach Einschätzung des DWI stärkt die Präsenz in den Fernverkehrszügen zudem das Image des deutschen Weins insgesamt.
Die Reichweite ist beachtlich: Im vergangenen Jahr beförderte die Deutsche Bahn 134,5 Millionen Fahrgäste in ihren ICE- und Intercity-Zügen.
Rund eine Million Flaschen Wein und Sekt pro Jahr
Auch die Absatzzahlen zeigen die Bedeutung der Bordgastronomie als Präsentationsfläche. Im Durchschnitt verkauft die Deutsche Bahn jährlich insgesamt rund eine Million kleine Flaschen Wein und Sekt an Bord.
Den größten Anteil hat der Grauburgunder. Davon entfallen etwa 400.000 Flaschen à 0,25 Liter auf den jährlichen Absatz.
Die neue Auswahl bringt damit nicht nur verschiedene deutsche Weinregionen in ICE und Intercity. Sie bietet den beteiligten Weingütern zugleich die Möglichkeit, ihre Produkte einem großen und internationalen Publikum zu präsentieren.
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