Meat Free Monday

Meat Free Monday

Wenn wir das Mittag- oder Abendessen planen, ist bei den meisten von uns Fleisch mit von der Partie. Dabei gibt es viele gesunde, leckere, fleischfreie Gerichte. Dabei hilft das Herunterschrauben vom Fleisch- und Fischkonsum der Umwelt und reduziert den Hunger in der Welt – auch wenn es nur Tag in der Woche ist.

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Meat Free Monday

Der Meat Free Monday wurde von Paul, Stella und Mary McCartney initiiert und ist eine weltweite Bewegung, die Menschen vom geringeren Fleischkonsum überzeugen soll. Die Idee wurde 2009 geboren, nachdem die Vereinten Nationen einen Bericht herausgegeben hatten, demzufolge die Viehwirtschaft mit 18 Prozent für mehr Treibhausgasemissionen verantwortlich ist als das gesamte Transportwesen der Welt. Hier ein bisschen Hirnfutter:

Die Fleischproduktion produziert 18 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgase; eine Milchkuh produziert 8, 75 kg Methan jährlich. Das Transportwesen ist für 13 Prozent der globalen Treibhausemissionen verantwortlich.

Der FAO zufolge ist die Viehwirtschaft einer der zwei oder drei wichtigsten Verantwortlichen für ernsthafte Umweltprobleme, lokal und global. 8 Liter Wasser sind notwendig, um 150 g Tomaten herzustellen; für 50 g Rindfleischburger sind dagegen 2400 Liter notwendig.

In einer Welt, in der fast eine Milliarde Menschen unterernährt ist, werden ein Drittel aller Getreideernten und mehr als 90 Prozent der Sojaernten an Tiere in der Landwirtschaft verfüttert. Ein Hektar des Regenwalds am Amazonas geht alle 18 Sekunden an Viehwirte verloren.

Weltweit werden jährlich 60 Milliarden Tiere für die Fleischproduktion gezüchtet. Die meisten verbringen ihr Leben in engen Käfigen und überfüllten Ställen und können nicht tun, was natürlich und wichtig für sie wäre: sich zu ausstrecken, Nester bauen und ihre Jungen füttern.

Wenn der Durchschnittshaushalt seinen Fleischkonsum um die Hälfte reduzieren würde, hätte das eine größere Auswirkung auf die Verringerung der CO2-Emissionen als wenn man nur noch halb so viel Auto führe.