Erneut beweist ein ambitionierter Koch, was alles möglich ist, wenn man es nur wirklich will. Ajmal ist gebürtiger Afghane und lebt seit  den 90er Jahren in Deutschland.

Angefangen hat seine Karriere in einem Hamburger Restaurant als Tellerwäscher. Ab und zu durfte der junge Flüchtling auch in der Küche aushelfen, bis irgendwann sein damaliger Chefkoch Talent in Ajmal entdeckt. Der Vorschlag des Vorgesetzten zielte auf eine Ausbildung als Koch ab und das Bauchgefühl hat nicht enttäuscht.

Trotz anfänglicher Stolpersteine (selbst einfachste Mathematik-Aufgaben fielen ihm aufgrund fehlender Bildung schwer), hat sich Ajmal durchgebissen. Mit viel Fleiß und Ehrgeiz ist er heute als Souschef im Restaurant Gut Kaden beheimatet und kocht Gästen ein Lächeln ins Gesicht.

Passgeplauder mit Ajmal Zariffi

Passgeplauder mit Ajmal Zariffi

Klarer Fall: Vom Tellerwäscher zum Küchenchef!

Was kochst Du am liebsten?

Lamm-Gerichte.

Was würdest Du ändern, wenn Du es ändern könntest?

Dass es überall Frieden gibt

Was ist Deine größte Stärke? Und warum ist sie das?

Meine Leidenschaft zum Kochen.

In welchem Land würdest Du kochen wollen? Warum dort?

In Indonesien – weil es ein sehr tolerantes Land ist.

Welches ist Deine größte Schwäche?

Angst vor der Dunkelheit .

Was hat Dich in Deinem Leben bisher am meisten weitergebracht?

Meine Lehre als Koch.

Was ist das Beste an Deinem Job?

Vielfalt, Kreativität und alles kochen können, was Andere nicht können.

Auf welche Leistung bist Du besonders stolz?

Was ich seit 1997 in Deutschland geschafft hab.

Wen würdest Du gerne mal bekochen?

Meine Familie & Freunde.

Von welchem Traum hast Du Dich schon verabschiedet?

Wieder zurück in die Heimat zu gehen und ohne Krieg zu leben.

Was ist Dir wichtiger: Kochen oder Essen?

Kochen.

Was würdest Du kochen, um eine Frau/einen Mann zu beeindrucken?

Schokoladen-Mousse kommt immer gut an.