Marketing mit Nachhaltigkeit

Marketing mit Nachhaltigkeit

Die täglichen Nachrichten zeigen: Umweltbewusstes Handels ist ein Muss für jeden Unternehmer mit Verantwortung. Seit Kioto und Kopenhagen sollte klar sein, dass das Warten auf die Regierungen nicht viel bringen wird. Umweltbewusstsein spart obendrein viele Kosten und ist gut für die Kommunikation mit Gästen.

Marketing mit Nachhaltigkeit – in der Masse punkten

Umweltbewusstsein und der schonende Umgang mit den Ressourcen ist in Küchen schon längst Alltag geworden. Beim Neukauf von Geräten wird auf Effizienz Wert gelegt und die Energie kommt bei vielen Gastronomen schon seit langem von grünen Anbietern.

Beim Einkauf werden regionale Lieferanten bevorzugt, weil sie Frische durch kurze Lieferwege garantieren und dadurch mit dem Transport die Umwelt nicht belasten. Die Auswahl regionaler Lieferanten wird von immer mehr Kunden geschätzt.

Viele Gastronomen haben dieses verstanden und setzen solche Besonderheiten als Kommunikationsmittel ein – in den Speisekarten, auf der Firmen-Homepage und in der Öffentlichkeitsarbeit. Gäste wünschen Abwechslung und mögen es, wenn Sie andere Lieferanten haben als der Mitbewerber am Ort.

Das Thema wird auch in der örtlichen Presse sehr gerne aufgenommen. Hier ist es wichtig, ein Bindebogen zur Region herzustellen, um mit dem nur angedachten Slogan “Aus der Region – für die Region” ein größeres Thema zu platzieren.

Marketing mit Nachhaltigkeit – fällt das noch auf?

Die Gäste sind sehr stark sensibilisiert für das Thema Umwelt- und Klimaschutz. Die Hamburger Agentur High Food geht davon aus, dass der maßvolle Umgang mit Energien in Zukunft bestimmend für die Entscheidung sein wird, wo die nächste Mahlzeit gegessen und der nächste Urlaub verbracht wird  – oder auch Aspekt für die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers.

Die Anzahl der Menschen, die Nachhaltigkeit als Thema für wichtig und entscheidend erachten, wird wohl von derzeit rund zehn Prozent bis auf circa 35% der Bevölkerung im Jahre 2020 ansteigen. Schon jetzt beginnen Unternehmen darauf zu achten, dass die Tagungsorte und Hotels für Veranstaltungen und Kongresse nachhaltig betrieben werden. Das Problem: Die Gäste fragen nicht – sie informieren sich selbst.

Marketing mit Nachhaltigkeit – am Beispiel Strom

Beim Thema Strom ist gezielte Kommunikation schon heute wichtig, um Gäste von morgen an das Haus zu binden – in ein paar Jahren wird es kein Alleinstellungsmerkmal für den Betrieb sein. Statt nun auf nicht sonderlich warmes und wohliges Licht zu setzen und im Gastraum Energiesparlampen einzusetzen oder das Licht in Teilen der Gasträume gänzlich auszuschalten, empfiehlt es sich, auf Strom aus regenerativen Energien zu setzen.

Investitionen sind nicht nötig, die Mehrkosten sind, wenn Sie überhaupt anfallen, nur sehr gering und der Effekt in der Öffentlichkeit sehr groß. Die Kommunikationsprofis aus Hamburg empfehlen, bei einem Wechsel des Tarifes oder des Anbieters gleich die CO2-Ersparnis auszurechnen, die über das Jahr anfällt und diese Ersparnis anhand einer kleinen Pressemitteilung an die regionale Presse und über die eigenen Homepage zu kommunizieren. Nur die ersten kommen auf in die Köpfe der Kunden – Nachfolger haben es schon schwerer.

Mehr Informationen unter www.highfood.de – mitmachen geht bei den www.green-chefs.de