Der „Gault & Millau“ hat am 14. November Andreas Krolik, Küchenchef des Lafleur in Frankfurt, mit dem Titel Koch des Jahres 2016 geehrt. Damit löst er den Leipziger Küchenchef Peter Maria Schnurr ab.

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Das Optimum an Geschmack für jedermann

Andreas Krolik ist Koch des Jahres (c) Susann Prautsch / dpa

Andreas Krolik ist Koch des Jahres 2016 (c) Susann Prautsch / dpa

Mit seinen veganene Gerichten und den fein-aromatischen Gemüsekreationen wickelte der Profikoch die Jury um den Finger und erzielte 18 von 20 möglichen Punkten. Seit gut zwei Jahren hat sich der Zweiundvierzigjährige auch der veganen Küche angenommen und bietet so für jeden seiner Gäste ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Die Auszeichnung des Gourmetführers ist eine willkommene Bestätigung für seinen Ideenreichtum und das Spiel mit verschiedensten Aromen.

Einmal Koch zu werden hatte der in Sachsen-Anhalt geborenen Krolik eigentlich nicht geplant. Vor der Wiedervereinigung wollte der damalige Neuntklässler Förster werden. Doch der Mauerfall nahm ihm den erhofften Ausbildungsplatz und spülte unzählige Gesuche für Metzger, Köche und Bäcker an. Im Schwarzwald absolvierte er dann seine Ausbildung als Koch, arbeitete anschließend in der Schweiz und diversen deutschen Gastronomiebetrieben bis es ihn schließlich nach Frankfurt in das Lafleur trieb.

Der heutige Sternekoch wuchs in einer Selbstversorger-Familie auf, der Alltag war hart aber zugleich auch sehr schön. Ausgleich fand er durch das Angeln, was Leidenschaft für Fisch und Meerestiere, seinem zweiten kulinarischen Thema, erklärt.

Laut der Restaurantkritiker zeichnet sich ein genereller Wandel der Küchentrends ab: Statt langer Menüs und pompöser Zutaten rückt nun ein Hauptprodukt in den Fokus. Dieses wird von wenigen, ergänzenden Aromaten begleitet, die die Reduktion auf das Wesentliche perfekt machen.

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