Die Zukunft der Hotellerie in 10 Thesen

Zukunft der HotellerieWie sieht die Zukunft der Hotellerie im Jahr 2060 aus? Dazu hat das Portal Hotels.com gemeinsam mit dem renommierten Zukunftsforscher Dr. James Canton vom Institute for Global Futures eine Studie erstellt. Caton prognostiziert darin den alltäglichen Einsatz von RoboButlern und Virtual-Reality-Entertainment im Hotel. Und auch in den Restaurants und Spas wird Zukunftsmusik gespielt: Nicht nur die Wünsche der Gäste sind dann relevant, vielmehr wird anhand der DNA analysiert, was der Gast braucht. Die ersten Schritte in die Zukunft der Hotellerie sind bereits angelaufen, so der Zukunftsforscher.

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Die Thesen im Überblick:

  1. Wandelnde Hotels: Hotels in Zukunft könnten ihre Form und ihr Design ändern, zum Beispiel nach den Wünschen der Gäste. Nanotechnologie könnte auch die Umgebung anpassen.
  2. 3D Drucker in jedem Zimmer: Der Gast müsste damit nicht mehr so viel Gepäck mitnehmen. Die neuartigen Drucker könnten Kleidung und Kosmetik direkt am Zielort herstellen.
  3. Robo-Butler: Die Service-Roboter sind vielfältig einsetzbar. Sie können die Gäste vom Flughafen abholen, aber auch das Zimmer aufräumen und nützliche Tipps in der fremden Stadt geben.
  4. Neuro-Dreaming: Hotels könnten Gästen in Zukunft über Neurotechnology die Richtung ihrer Träume vorgeben. Man könnte zum Beispiel zwischen Relaxen, lernen und Spaß haben wählen.
  5. Pop-up-Hotels basierend auf Crowdsourcing: Die temporären Hotels werden nach den Wünschen der Gäste errichtet, die darüber vorher abstimmen. Das Haus könnte sich nach der Abstimmung ohne große Hilfe von außen allein bauen, etwa mit 3D-Druckern und unter Einsatz von Bio-Solar-Technik.
  6. Spa 2.0: Künftig werden die Spa-Anwendungen basierend auf der DNA-Analyse des einzelnen Gastes erstellt.
  7. Neue Transportformen: Fliegende Roboter-Autos und sogenanntes Hyperloop könnten den Transfer revolutionieren. Mit Hyper Loop könnten Hunderte Kilometer in wenigen Sekunden zurückgelegt werden.
  8. Travel Avatar: Der persönliche Assistant wird die Reisen und Buchungen managen – erste Versuche hierzu unternehmen bereits Programme für Apple’s Siri oder Amazon’s Alexa.
  9. Mobile-Payments über DNA absichern: Die persönliche DNA könnte künftig wie eine Unterschrift genutzt werden, wenn es darum geht, Rechnungen zu begleichen. Auch beim Check-in könnte irgendwann ein Fingerabdruck zur Identifizierung genügen.
  10. Öko-Hotels auf neuem Niveau: In Zukunft werden die Umwelt-Hotels völlig auf sich alleine gestellt arbeiten können. Sie werden selbst Energie produzieren und einen neutralen CO2-Abdruck haben.